Software

Software stellt im Prinzip die nichtphysischen Funktionen eines technischen Gerätes dar. Physische Dinge sind hierbei anfassbare Geräte (Beispielsweise Grafikkarte, CPU oder Festplatte), welche in ihrer Gesamtheit Hardware genannt werden. Diese Hardware ermöglicht den Einsatz von Software und definiert auch dessen Grenzen.

Die Systemsoftware ist dabei Basis aller Anwendungsprogramme und somit wichtigster, immaterieller Bestandteil eines funktionierenden Computers. Durch Systemsoftware entsteht die Kommunikation zwischen Hardware und Anwendungssoftware. Die verschiedenen Systeme steuern somit die einzelnen Hardware-Komponenten und sämtliche Abläufe während des Betriebs eines Computers, wie beispielsweise alle Programme und Dateien.

Die angesprochenen Anwendungsprogramme sind nahezu alle Programme, die unter einer Systemsoftware laufen. Hierbei handelt es sich um Computerprogramme, welche verwendet werden, um verschiedene Daten zu bearbeiten und verarbeiten. Verschiedene Programme sind beispielsweise Bildbearbeitungsprogramme, Textverarbeitungsprogramme, Tabellenkalkulationen, Spiele oder auch Musik-Wiedergabeprogramme.

Es gibt viele verschiedene Arten von Anwendungen wie zum Beispiel die Webanwendung, welche auf einem Server ausgeführt wird und von vielen verschiedenen Menschen aufgerufen werden kann. Die Kommunikation zwischen Nutzer (Client) und Programm erfolgt hierbei über einen Webbrowser. Der Nutzer und die Applikation sind miteinander durch ein Netzwerk, wie zum Beispiel das Internet, verbunden.

Die Tätigkeit, Software zu erstellen nennt man hierbei Programmierung. Im engeren Kreis betrachtet man unter Programmierung die Umsetzung eines fertigen, zuvor erstellten Konzepts eines Programmaufbaus in Quelltext, der den Ablauf eines Programms ermöglicht.

Die zu Grunde liegende Wissenschaft bei der Softwareerstellung ist die Informatik. Unter Informatik versteht man die Wissenschaft von der systematischen Verarbeitung von Informationen. In der Regel werden hierfür auch Rechenanlagen verwendet.